Audio Optimum | Phono Vorverstärker im Kabel

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Produktinformationen "Audio Optimum | Phono Vorverstärker im Kabel"

Werden zwei ansonsten identische Verstärkerschaltungen einmal mit konventionell bedrahteten Bauteilen und einmal mit Bauteilen für Oberflächenmontage (SMDs) aufgebaut, ist die kleinere SMD-Schaltung aufgrund kürzerer Signalwege klanglich überlegen. Das gilt nicht nur für moderne PWM-Leistungsverstärker, die mit bedrahteten Bauteilen wegen parasitärer Induktivitäten kaum funktionieren, sondern auch für Vorverstärker. Konsequenterweise haben wir daher den ultimativen Entzerrer-Vorverstärker für Analogplattenspieler so klein wie möglich gemacht und gleich in das dafür am besten geeignete Kabel eingebaut. Die Elektronik ist mit modernster SMD-Technik und einem durchdachten Platinenlayout in einem stabilen Aluminiumgehäuse von nur 8,6cm x 5,4cm x 2,5cm untergebracht, an dessen Stirnseiten die mit Basaltgeflecht ummantelten HF-Koaxialkabel direkt herausgeführt sind. Bei einem so kompakten Aufbau kann die geschlossene Massefläche der doppelseitigen Platine für den Audio-Frequenzbereich als ein einziger Massepunkt betrachtet werden, was einen erheblichen Vorteil gegenüber großen Designs bedeutet.

Kabellängen:
130 cm zum Vorverstärker
20 cm zum Tonarm
(oder individuell nach Wunsch gegen Aufpreis)

Die Spannungsversorgung erfolgt über ein 12V-Steckernetzteil, dem ein PWM-geregelter Miniatur-Schaltspannungswandler mit anschließender Siebkette 4ter Ordnung zur effektiven Ripple-Unterdrückung nachgeschaltet ist, um den Vorverstärker mit sauberen und zweifach vom Stromnetz potentialgetrennten ±15V zu versorgen. Jede Verstärkerstufe wird zusätzlich mit einer Siebung 2ter Ordnung entkoppelt. Die Siebketten bestehen aus dämpfenden SMD-Ferriten und hochkapazitiven Keramik-Vielschichtkondensatoren, die deutlich kleinere Ersatzserienwiderstände aufweisen als dicke Elektrolytkondensatoren. Die Güte dieser Spannungsversorgung ist mit konventionellen 50Hz-Netzteilen und schwingungsanfälligen Längsreglern kaum zu erreichen.

Das Konzept beinhaltet drei Linearverstärker pro Kanal und eine passive RIAA-Entzerrung mit handselektierten Kondensatoren. Jeder Kondensator des gesplitteten Entzerrernetzwerks besteht aus der Parallelschaltung eines auf ±1% Toleranz selektierten MKC-Folienkondensators mit einem kleineren NP0-Keramik-Vielschichtkondensator. Die 3180μs- und die 318μs-Zeitkonstante der RIAA-Kennlinie werden zwischen dem ersten und dem zweiten Linearverstärker korrigiert und die Korrektur der 75μs-Zeitkonstante erfolgt zwischen dem zweiten und dem dritten Linearverstärker. Diese Anordnung ist sowohl messtechnisch als auch klanglich optimal.

Ein typisches Moving Magnet System (MM) benötigt bei 1kHz eine Signalverstärkung von 40dB (Faktor 100), was bei einem passiven RIAA-Entzerrernetzwerk eine Gesamtverstärkung von 60dB (Faktor 1000) erfordert, die auf die drei Linearverstärker zu jeweils 20dB aufgeteilt wird. Der erste Linearverstärker, an den bezüglich Rauscharmut und Präzision die höchsten Anforderungen gestellt werden, ist ein diskret aufgebauter OTA (Operational Transconductance Amplifier) mit dem rauscharmen Präzisions-Doppelfeldeffekttransistor LSK489 am Eingang, dessen nichtlineare Verzerrungen bei 10mV Eingangsspannung unter 0,001% bleiben, und das ohne Gegenkopplung! Der OTA (für Kenner: gefaltete Doppelkaskode mit Wilson-Stromspiegel) hat bei geringstem Rauschen und unhörbarem Klirrfaktor ein perfektes Impulsverhalten, weil keine Über-Alles-Gegenkopplung, die immer eine "Regelung im Nachhinein" darstellt und zu ihrer Stabilität eine  Frequenzkompensation erfordert, die Signalverarbeitungsgeschwindigkeit herabsetzt.

Der zweite und der dritte Linearverstärker müssen jeweils eine um den Faktor 10 höhere Signalspannung verarbeiten und kommen daher nicht ohne Gegenkopplung aus, weil ansonsten der Klirrfaktor überproportional ansteigt. Sie sind mit integrierten Operationsverstärkern aufgebaut, deren besondere Ausgangsstufen keine Nulldurchgangsverzerrungen erzeugen, sodass die Gegenkopplungen über vorlinearisierte Regelstrecken arbeiten. Unter Voraussetzungen, die hier für die zweite und die dritte Verstärkerstufe eingehalten werden, ist die hörbare Klangqualität dieser OPs nicht zu übertreffen, weder von anderen integrierten, noch von beliebig aufwendigen diskreten Operationsverstärkern! Wer glaubt, mit Elektronenröhren ginge es besser, der irrt. Gute Halbleiterschaltungen sind besser als solche mit Röhren (hier einige technische Grundlagen zur Entmystifizierung: http://www.elektronikinfo.de/strom/roehrenirrtum.htm).

Um Koppelkondensatoren im Signalweg zu vermeiden, hat der dritte Linearverstärker, der über 47Ω das Ausgangskabel treibt, eine aktive Offset-Kompensation. Und damit diese nicht zu viel Gleichspannung kompensieren muss, wird der DC-Offset des OTA von Hand abgeglichen.

Der Eingangswiderstand des C-C-C50-MM-BA beträgt 47kΩ und die Eingangskapazität kann über Miniatur-Drehschalter in 16 Stufen von 50pF bis 450pF exakt an das jeweilige Magnetsystem angepasst werden, wobei die Kabelkapazität bereits mit eingerechnet ist.

Der Verstärkungsfaktor der Gesamtschaltung ist in drei Stufen von jeweils 3dB einstellbar und beträgt absolut (auf 1kHz bezogen) 40dB / 43dB / 46dB. Auf der höchsten Stufe können somit auch High Output MC-Systeme ausreichend verstärkt werden.

Über die Klangqualität lässt sich sagen: "Als hätte man (fast) nur ein Kabel dazwischen!"

Für Plattenspieler mit nach außen geführtem Anschlusskabel ist der C-C-C50-MM-BA alternativ auch mit Cinch-Eingangsbuchsen und kürzeren Ausgangskabeln erhältlich. Die Kapazität Cx des Anschlusskabels ist dann bei der Einstellung der Eingangskapazität zu berücksichtigen. Sie beträgt Cx – 25pF + der auf der Skala eingestellte Wert.



MC- (Moving Coil) Tonabnehmer haben gegenüber MM-Systemen den Vorteil einer geringeren bewegten Masse, aber auch den Nachteil, dass ihre Ausgangsspannung um ca. 20dB kleiner ist, was die rauscharme Signalverstärkung zu einer echten Herausforderung macht. Bei einem niederohmigen MC-System ist allerdings nicht das Stromrauschen der Verstärker-Eingangsstufe entscheidend, sondern das Spannungsrauschen, und der Verstärkungsfaktor muss größer sein, sodass hier eine bipolare Eingangsstufe zu bevorzugen ist. Darum bieten wir zwei völlig getrennte Entzerrervorverstärker für MM und MC an. Solche Konstruktionen, die für beide Systeme umschaltbar sind, können in der Regel weder das eine noch das andere wirklich gut.

Der erste Linearverstärker der MC-Version ist ebenfalls ein diskret aufgebauter OTA, dessen Eingangsstufe aber nicht wie bei der MM-Version mit Feldeffekttransistoren, sondern mit dem bipolaren Präzisions-Doppeltransistor SSM2212 arbeitet. Aufgrund der höheren Steilheit erreicht der OTA bei geringstem Rauschen eine Signalverstärkung von 40dB, wobei durch lokale Stromgegenkopplung, die das perfekte Impulsverhalten erhält, die nichtlinearen Verzerrungen bei 1mV Eingangsspannung noch unter 0,0004% bleiben!

Der zweite und der dritte Linearverstärker sowie das passive RIAA-Entzerrernetzwerk entsprechen denen der MM-Version. Im Unterschied zu MM-Systemen muss aber nicht die Eingangskapazität, sondern der Eingangswiderstand an das jeweilige MC-System angepasst werden, sodass dieser über Miniatur-Drehschalter in 16 Stufen von 110Ω bis 1kΩ einstellbar ist.

Die Gesamtverstärkung des C-C-C50-MC-BA ist in drei Stufen von jeweils 5dB wählbar und beträgt absolut (auf 1kHz bezogen) 55dB / 60dB / 65dB. Auch hier lässt sich über die Klangqualität sagen: "Als wäre (fast) nur ein Kabel dazwischen!"

Für Plattenspieler mit nach außen geführtem Anschlusskabel ist auch der C-C-C50-MC-BA alternativ mit Cinch-Eingangsbuchsen und kürzeren Ausgangskabeln erhältlich.

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