Anbei ein Besuchsbericht von Matthias K.:

Anbei ein Besuchsbericht von Matthias K.:

Auf der Suche nach dem perfekten Klangerlebnis besuchte ich im Dezember 2017 das KlangLoft in München.

Wie klingen gute Verstärker? Eigentlich gar nicht! Sie sollen ja nur ein Signal was eingeht an die Lautsprecher verstärkt weitergeben und dabei nichts weglassen oder dazu dichten. So weit so gut.
Wenn man herausfinden möchte, ob es da tatsächlich Unterschiede gibt braucht es drei Dinge:

1. Musikmaterial in hervorragender Aufnahmequalität
2. Einen Raum, der zum Musikhören geeignet ist
3. Optimale Lautsprecher

Wo findet man das?
Die Musik ist nicht das Problem, geeignete Räume sind schon schwerer zu finden. Aber ausgezeichnete Lautsprecher sind sehr rar.
Michael ist es in seinem KlangLoft gelungen das alles in einem ca. 42 qm großen Raum zu vereinen.
Tobian-Soundsystems bietet mit seinen handgefertigten Standmonitoren die Lautsprecherlinie an, die es problemlos ermöglicht Verstärker zum klingen zu bringen und sie vergleichen zu können.
Meine private Referenz war eine Atoll Vor- und Endstufen Kombi bestehend aus PR 300 und AM 200.

Der erste Kandidat war der ONIX DNA 50. Gehört wurde am Tobian Standmonitor 10 verbunden mit original Tobian-Kabeln:
Ja, diese smarte kleine Kiste spielt wirklich groß auf, jedoch würde dieses Gerät tonal keine Steigung zu meiner bestehenden Kette bedeuten. Das wurde mir klar. Allerdings wurde mir auch bewusst, dass ich um weniger Geld mein aktuelles Klangniveau hätte realisieren können.

Wir griffen also ins Regal und zogen den PureAudio ONE heraus. Schon nach der ersten Minute wurde mir klar, dass dies das beste war, was mir je von Transistoren verstärkt zu Ohren gekommen ist. Die Kraft und Präzision im Bass, die Wärme in den Stimmen und die letzten noch so feinen Details in den Höhen jedoch ohne Übertreibung in Kombination zu grandioser Schnelligkeit ging dermaßen unter die Haut.
Dieses Niveau ließ sich sogar noch steigern, wenn man die Stromversorgung mit Hilfe des ISOL-8 MiniSub Axis optimiert hat.

Jetzt war es Zeit sich den Röhren zu widmen. Begonnen haben wir mit der Jadis DA 88 S. Dieser Verstärker wird Musikliebhaber von Klassik (insbesondere Streichorchester) begeistern können. Auch Stromfilter bzw. ein Röhrentausch änderten nur minimal die Tonalität. Die Grundcharakteristik war bei diesem Gerät übrigens am engsten zu meiner bestehenden Atoll-Kombi verwandt.

Jetzt musste die VIVA Solistino ran: Wow! Da geht das Herz auf! Das ist Musik – die Tobian 10 brilliert!
Nun schnell ein Quervergleich zum Transistor von PureAudio ONE. Ich konnte zwar einige Unterschiede feststellen, aber nicht in ein besser oder schlechter einordnen. Sind da noch Steigerungen möglich?

Günter Tobian war inzwischen eingetroffen und wir hörten uns das ganze über seine „Elektronik“ an. Und tatsächlich. Wenn die Kette „aus einer Hand entwickelt“ spielt entsteht noch etwas mehr Emotion und Musikalität. Man spürt, dass hier jemand entwickelt hat, der nicht nach Erreichen von 100% in die Produktion ging, sondern einer der noch weiter experimentierte um 120% zu erreichen. Das Beste ist einfach noch nicht gut genug!

Mit diesen Eindrücken und wunderschönen Tobian 10 Standmonitoren im Gepäck machte ich mich glücklich auf den Rückweg.

Vielen Dank an Michael und Günter Tobian für die beeindruckende Vorführung!

https://www.facebook.com/KlangLoft/photos/a.1289719654481507.1073741829.1277298035723669/1510285025758301/?type=3

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